Der Expat Soundtrack

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Expat Soundtrack

Der „Soundtrack of your Life“ eines Expats ist nicht komplett ohne folgende Songs. Manche erschließen sich erst als Expat richtig. Andere erscheinen in einem neuen Licht und entwickeln für Expats eine andere Bedeutung oder starke Emotionen.

New York, Rio, Rosenheim

Expats sind Weltbürger inmitten der Globalisierung und mit Wurzeln irgendwo der Provinz oder irgendeiner kleineren oder größeren Stadt. Und zu diesem Heimatort hat jeder eine ganz spezielle Beziehung. Mal romantisch…

It never rains in Southern California

Der Klassiker von Albert Hammond. Ein Loblied an die Sonne Kaliforniens. Von wegen. Der Song erzählt die tragische Geschichte von einem, der nach Kalifornien zog, um den amerikanischen Traum zu leben. Und der trotz seines Scheiterns die Hoffnung nicht aufgeben will. (siehe auch: Kostenfallen & Risiken für Expats)

Big in Japan

Musiker kennen das Phenomen, dass eine Band in ihrem Heimatland absolut unbekannt, aber auf der anderen Seite des Globus eine große Nummer ist. Der Cineast kennt das aus dem Oskar-prämierten Film „Searching for Sugar Man“. Expats kennen ein ähnliches Phenomen: im Ausland Country Manager, zuhause stellvertretender Leiter der Fachabteilung 7c. Oder etwas salopper: „Im Ausland ein Fürstchen, zuhause ein Würstchen“.

Dirty old town

… mal eher eine Hassliebe. Selbstverständlich gibt es auch Expats, die froh sind, dem „Drecksloch“ an dem sie aufgewachsen sind, endlich entflohen zu sein.

One pound fish

Muhammad Shahid Nazir, pakistanischer Expat im Osten Londons verkauft auf dem Queen’s Market günstigen Fish und preist ihn mit seinem Gesang an. Ein Passant, der filmt ihn dabei und stellt den Clip auf Youtube. Ein paar Millionen Views später tritt er in der Sendung X-Factor auf, erhält er einen Plattenvertrag, nimmt eine Bollywood Version auf und bewirbt Mobilfunkverträge.

Griechischer Wein

Ein starker Song aus einer Zeit, in der Expats „Gastarbeiter“ hießen. Udo Jürgens zeichnet erstaunlich präzises Bild der Emotionen, die vieler Langzeit-Expats entwickeln. Oft ist ja eine gute Portion Melancholie dabei, obwohl man heute schneller um die halbe Welt fliegen kann, als man in den 70er Jahren mit dem Zug über die Alpen fahren konnte.

You wanna be Americano

Im Original von Renato Carosone, interpretiert von einer ganzen Reihe wie Sophia Loren, Ray Gelato, Adriano Celentano, Brian Setzer, Lou Bega, über Dick Brave bis hin zu Yolanda be cool. Im Kern behandelt der Song auf humorvolle Weise das schwierige Thema Integration bzw. Assimilation.

Englishman in New York

Auch nach Jahren als Expat kann man seine Herkunft nicht verbergen. Nicht nur Engländer, auch Deutsche im Ausland erkennt sofort – egal ob mit oder ohne Socken in den Sandalen.

Where the street have no names

Der Titel täuscht. Es geht nicht um einen fernen Ort und die Sehnsucht dorthin. Es geht um Belfast und die Tatsache, dass dort die Straße, in der jemand wohnt, enorm viel über sein Einkommen und eine Religion aussagt. Trotzdem muss ein Song mit diesem Titel einfach in den Expat Soundtrack.

Mahalageasca (Bucovina Dub)

Ist das nicht der Titelsong von Borat? Ja genau. Und er war ja quasi auch ein Expat. Abgesehen davon hat die Nummer einen ziemlich geilen Groove. Produziert wurde das Stück von Shantel in Zusammenarbeit mit der Blaskapelle Mahala Rai Banda. Fette Balkan Beats, die direkt in die Magengrube gehen.

Expat in Los Angeles, Dubai und Kopenhagen.

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