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Rückkehr nach Deutschland [mit Checkliste]

Rückkehr nach Deutschland

Die Rückkehr nach Deutschland erweist sich für viele Expats oft als schwierigerer Schritt als der Umzug ins Ausland. Während bei der Ausreise der Arbeitbeber unterstützt, ist man bei der Rückkehr nicht selten auf sich alleine gestellt. Die Kosten für den Umzug in die Heimat werden oft unterschätzt (siehe auch: Kostenfallen & Risiken für Expats und 5 Dinge, die man vor dem Umzug ins Ausland wissen muss). Die wenigsten Expats haben bei der Rückkehr die Möglichkeit, einen Relocation Service zu nutzen. Und der umgekehrte Kulturschock schlägt völlig unerwartet zu (siehe auch: Kultursimulation Barnga).

Die Heimat ist fremd geworden

Die Zeit ist zuhause nicht stehengeblieben. Freunde aus der Zeit bevor man ins Ausland gegangen ist, haben sich weiterentwickelt und verändert. Und zwar nicht unbedingt in die gleiche Richtung wie man selbst. Oder sie haben sich eben nicht weiterentwickelt und man selbst ist nicht mehr kompatibel. Durch die Erfahrung im Ausland ist man selbstreflektierter geworden und hat einen anderen Blick auf Konventionen in der Heimat bekommen. Traditionen wirken auf einmal engstirnig. Und ja, man nervt seine Umgebung auch irgendwann mit seinen Geschichten aus dem Ausland. Während der Zeit im Ausland ist die Heimat fremd geworden.

Checkliste: Rückkehr nach Deutschland

Die Rückkehr nach Deutschland ist schon wegen des Kulturschocks schwierig genug. Diese Checkliste hilft, zumindest nichts Wichtiges zu vergessen.

Vor dem Umzug

Rein logistisch ist der Umzug nach Deutschland gar nicht so viel anders, als der Umzug ins Ausland. Die Wohnung muss gekündigt werden, eine Spedition gefunden und allerlei Formalitäten erledigt werden. Hier hilft die Checkliste: Umzug ins Ausland.

Wohnung

Erste Hürde bei der Rückkehr nach Deutschland ist es, eine Wohnung zu finden. Das ist leichter gesagt als getan. Denn ohne Besichtigungstermin geht gar nichts. Und für jede Besichtigung einzufliegen, ist nicht gerade günstig. Sobald eine Wohnung vorhanden ist, kann man sich um günstige Versorger kümmern.

    • Strom
    • Gas
    • Wasser
    • Telefon- und Internetanschluss
    • Mobilfunk-Vertrag

Behörden, Banken & Versicherungen

  • Anmeldung im Bürgerbüro des neuen Wohnorts. Dadurch erfahren auch die Steuerbehörden, dass man wieder da ist.
  • Anmeldung bei der GEZ (respektive: Rundfunkbeitrag)
  • Bank(en) & Versicherungen über die neue Adresse informieren
  • Krankenversicherung bzw. Anwartschaftsverschaften reaktivieren
  • Autoversicherungen neu abschließen
  • Hausratsversicherung, Haftpflicht, etc abschießen bzw. reaktivieren

Familie & Freunde

  • Kindergarten / Schule finden und auswählen. Kinder anmelden.
  • Info an Freunde über die neue Adresse informieren
  • Einweihungsparty
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Krisensituationen

Expat Krisensituation

Auch wenn es paranoid klingen mag, viele Expats halten Zuhause einen Notfallkoffer als Sicherheitsmaßnahme für Krisensituationen bereit. Innerhalb von Europa ist die Notwendigkeit dafür sicherlich gering. Doch auch hier haben die Finanzkrise (insbesondere in Griechenland und Island) oder die Spannungen rund um die Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien gezeigt, dass die Stabilität trügerisch sein kann.

In anderen Weltregionen beispielsweise dem Mittlerer Osten oder asiatischen Ländern in Reichweite von Nordkorea leuchtet es allerdings ein, wenn man für Krisensituationen vorsorgt, in denen man schnellstmöglich „raus“ muss. Schlimmstenfalls kommt es auf jede Minute an, schließlich gibt es nur eine bestimmte Anzahl an Flügen.

Krisensituationen, in denen man schnell raus muss

Sicherlich kann man nicht alle Krisensituationen vorhersehen. Je nach Land sollte man aber folgende Risiken nicht außer Acht lassen.

Militärische Eskalationen

Die wenigsten Expats würden von sich aus in ein Kriegsgebiet ziehen. Allerdings kann es auch an vermeintlich friedlichen Punkten der Erde zu kriegsähnlichen Situationen kommen. Bei Dubai denkt man zunächst an Luxus, Strand und Wirtschaftsboom. Leicht vergisst man, wie weltpolitisch exponiert Dubai bzw die Vereinigten Arabischen Emirate liegen. Im Nachbarland Jemen tobt ein Stellvertreterkrieg zwischen Saudi Arabien und dem Iran. Als Dubai Expat befindet man sich genau zwischen diesen beiden Regionalmächten. Man verfolgt die Nachrichten also immer mit einer gewissen Sorge. Auch der ferne Osten ist in den vergangenen Jahren nicht gerade sicherer geworden. Im Ernstfall will man einfach schnell weg, und wenn es nur vorübergehend ist.

Politische Umbrüche

Auch Veränderungen an der Spitze des Staates können Krisen vervorrufen. In den 70er Jahren war Teheran bei Expats enorm beliebt. Nach dem Umsturz 1979 war man froh um jede Stunde, die man früher aus dem Iran herauskam. Dabei muss es gar nicht mal ein Putch sein, der Anlass zur überstürzten Abreise gibt. Stirbt das Staatsoberhaupt eines absotutistischen Staates ist das Risiko nicht zu unterstätzen. Schwer einzuschätzen, wer plötzlich Anspruch auf die Nachfolge erhebt und was der neue Herrscher in seinen ersten Amtshandlungen verfügt. Wer auf Nummer sicher geht, schaut sich das lieber aus der Entfernung an und verlässt das Land innerhalb der ersten Stunden nach Bekanntwerden der Todesmeldung – zumindest für einige Tage.

Wirtschaftliche Krisen

Wo es boomt, sind Krisen nicht weit. Wirtschaftlicher Abschwung kann für Expats tragisch sein. Insbesondere dann, wenn der eigene Arbeitgeber in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät. Kommt dann noch eine Rechtsprechung dazu, die geplatzte Schecks hart bestraft, wird es geradezu gefährlich. Dann ist es angebracht, das Land schnellstmöglich zu verlassen.

Naturkatastrophen

Die Nachrichtensendungen der vergangenen Jahre waren voll von Naturkatastrophen, die Menschen zur Flucht getrieben haben. Tsunami, Hurikan, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Überschwemmungen – viele davon in Regionen, in denen viele Expats leben. Auch wenn es teilweise Vorwarnungen gab, blieb in den wenigsten Fällen viel Zeit, das Nötigste zusammenzupacken.

Epidemien

Vor einigen Jahren wurde wurde es innerhalb kurzer Zeit relativ schwierig Asien zu verlassen.Ganze Regionen wurden unter Quarantäne gestellt. Der Grund hatte vier Buchstaben: SARS. Wer die Chance hatte, überlegte nicht lange und verließ die Region, solange es noch die Möglichkeit gab.

Alles Wichtige griffbereit

Erste und wichtigste Sicherheitsmaßnahme ist es, sich in die Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland einzutragen (siehe auch: Wichtige Links für Expats).

Um im Krisenfall schnell das Land verlassen zu können, ohne noch lange Papiere und andere wichtige Dinge suchen zu müssen, lagert man folgende Gegenstände griffbereit und möglichst zusammen:

  • Reisepässe aller Familienmitglieder.
  • Bargeld in verschiedenen Währungen (lokale Währung, Dollar, ggf. Euro) teilweise in kleinen Scheinen. Das Geld sollte mindestens reichen, um für die ganze Familie ein überteuertes Flugticket bar zu bezahlen. Je nach Land sind das leicht 10000 Dollar und mehr.
  • Wichtige Dokumente (zum Beispiel Geburtsurkunden, Patente, Arbeitsverträge).
  • Ausdruck mit wichtigen Adressen und Telefonnummern, insbesondere der deutschen Botschaften bzw. Konsulate im Umkreis (siehe auch: wichtige Links für Expats).
  • Medizin, auf die man angewiesen ist.
  • Wertgegenstände, die man nicht zurücklassen möchte (z.B. Diamantschmuck).

Wegen des Wertes dieser Gegenstände, empfiehlt sich ein Tresor. Ein passender Koffer oder Rucksack, der sich als Handgepäck eignet, sollte ebenfalls griffbereit sein. (Siehe auch: 9 Gadgets, die man als Expat braucht.)

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Checkliste: 7 Dinge, die man vor der Ausreise erledigen muss

Checkliste Ausreise ins Ausland

Es gibt eine Reihe von Dingen, die man unbedingt vor der Ausreise ins Ausland erledigen sollte. Entweder weil sie nach dem Umzug gar nicht mehr beziehungsweise nur mit größerem Aufwand möglich sind. Oder weil man nach der Ankunft am neuen Arbeitsplatz kaum mehr Zeit dafür hat. Oder weil man so Geld sparen kann. Diese Checkliste zur Ausreise fasst die wichtigsten Punkte zusammen.

1 – Neuer Reisepass / zweiter Reisepass

Viele Expats sind häufig auf Reisen in verschiedene Märkte. Deshalb empfiehlt es sich, rechtzeitig vor der Ausreise einen neuen Pass zu beantragen. Das gilt vor allem dann, wenn der alte Pass

  • bald abläuft.
  • fast schon vollgestempelt ist und nicht mehr viel Platz für neue Visa und Einreisestempel bietet.
  • Einreisestempel oder Visa von Ländern enthält, deren Beziehungen mit dem Land, in das man umzieht, eher angespannt sind.
  • nicht mehr im besten Zustand ist.

Bei der Gelegenheit kann man gleich einen zweiten Reisepass beantragen, falls es der neue Job erfordert.

Die Bearbeitung des Passes dauert ca. 5 Wochen. Per Expressgebühr kann diese Frist auf 6 Arbeitstage reduziert werden.

2 – Passbilder

Für den neuen Reisepass benötigt man ein biometrisches Passbild. Auch wenn man noch irgendwo eines herumliegen hat, ist es zu empfehlen, vor der Ausreise neue Passbilder machen zu lassen. Es ist oft erstaunlich, wieviel Passbilder für Einreiseformalitäten, Visa, Ausweisdokumente, Führerschein, und ähnliches benötigt. Das gilt übrigens für die ganze Familie. Teilweise muss man schon bei der Einreise am Flughafen welche bereit haben. Klar steht dort vermutlich ein Fotoautomat. Aber vor dem gibt es mit einiger Wahrscheinlichkeit eine einigermaßen lange Schlange. Und schön werden die Bilder auch nicht. Dann doch lieber vorher noch kurz Fotografen und gleich mindestens 12 Abzüge machen lassen.

3 – Internationaler Führerschein

Die Regelungen, ob und wie lange ausländische Führerscheine gelten, unterscheiden sich von Land zu Land. Fast überall darf man für einige Wochen – etwa die Dauer eines Touristenaufenthalts – einen Mietwagen fahren. Will man auch danach noch fahren oder ein Auto anmelden, braucht man in der Regel einen Führerschein, der im Gastland ausgestellt wurde. Je nach Land muss man dafür eine Fahrprüfung ablegen, auch wenn man bereits einen Führerschein hat. Wenn man Pech hat, muss man sogar in die Fahrschule. In manchen Ländern, kann man sich die Fahrschule sparen und direkt zur Prüfung antreten, wenn man einem internationalen Führerschein hat. Mancherorts bekommt man auf Basis eines internationalen Führerscheins sogar direkt eine einen lokalen Führerschein ausgestellt. Das setzt natürlich voraus, dass man vor der Ausreise daran gedacht hat, sich einen internationalen Führerschein ausstellen zu lassen.

4 – Internet Proxy

Wenn man im Ausland Mediatheken oder Live Streams deutscher Fernsehsender nutzen möchte, bekommt man oft eine Fehlermeldung. Der Stream außerhalb von Deutschland nicht verfügbar ist. Abhilfe schafft da in einigen Fällen ein Internet Proxy. Mit dessen Hilfe kann man auch im Ausland mit einer deutschen IP Adresse im Internet surfen. Dann laufen Sportschau, Voice of Germany oder der Tatort meistens problemlos. Je nach Proxy kann man sich auch mit den IP Adressen anderer Länder im Netz bewegen und deren Mediatheken nutzen. Netflix hat zwar vor einiger Zeit den Zugang per Proxy gesperrt. Bei anderen Streaming Platformen gibt es allerdings keine Einschränkungen. Proxys können auch helfen, die Internetzensur mancher Länder zu umgehen. Allerdings nur, wenn man den Proxy schon vorher eingerichtet hat. Denn die Webseiten der Proxy Anbieter sind natürlich auch gesperrt. An dieser Stelle sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Umgehen von Internetzensur per Proxy unter Strafe steht und deshalb nicht empfohlen werden kann.

5 – Arbeitslos melden

Um Anspruch auf Arbeitslosengeld zu haben, muss man vorher für einen gewissen Zeitraum in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Das kann  für Ehepartner von Auslandstätigen zum Problem werden. Es ist unwahrscheinlich, dass beide Partner ab dem ersten Tag nach der Rückkehr einen Job haben. Da der arbeitslose Partner aber für die Dauer des Auslandsaufenthalts nichts eingezahlt hat, besteht kein Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung. Das ändert sich, wenn man zum Zeitpunkt der Ausreise arbeitslos gemeldet ist – ein Tag reicht schon. Dann meldet man dem Arbeitsamt, dass man ins Ausland zieht. Die Zahlung des Arbeitslosengelds wird unterbrochen und der Anspruch bleibt für bis zu 4 Jahren bestehen. Für Details sollte man sich Arbeitsamt bezahlen lassen.

6 – Abmeldung beim Bürgerbüro

Abmelden sollte man sich auch beim Bürgerbüro. Dadurch erfahren verschiedene Behörden, dass man fortan im Ausland lebt. Das beinhaltet auch das Finanzamt. Man wird zum Steuerausländer. Schöner Nebeneffekt: lebt man nach dem Umzug außerhalb der EU, kann man dann sich die Mehrwertsteuer für Waren zurückerstatten lassen, die man auf Heimaturlauben kauft und aus der EU ausführt.

7 – Heiraten

Kein Scherz. Wenn man gemeinsam mit einem Lebenspartner ins Ausland zieht, ist es je nach Zielland teilweise absolut notwendig, vorher zu heiraten. Während Ehepartner meistens problemlos ein Visum bekommen, sehen die Behörden vieler Länder in einer nicht-ehelichen Partnerschaft keine Grundlage für ein Visum. In vielen muslimischen Ländern kann man als nicht verheiratetes Paar keine gemeinsam eine Wohnung zu mieten. Streng genommen dürfen sich eine Mann und eine Frau teilweise nicht einmal im gleichen Raum aufhalten, wenn sie nicht verheiratet sind. Im Fall von schweren Krankheiten oder Unfällen sind Auskunfts- und Besuchsrechte sowie Entscheidungsbefugnisse für unverheiratete Partner oft schwer zu bekommen.

Hat man als unverheiratetes Paar gemeinsame Kinder, dann sollte man sich zumindest eingehend informieren, welches Sorgerecht das Zielland für diesen Fall vorsieht. Ganz problematisch kann es sein, wenn ein gemeinsames Kind gerade erst auf dem Weg ist und im Ausland auf die Welt kommen soll. Auch hier sind wieder einige muslimische Länder zu nennen. In einigen Fällen wird die Geburt eines unehelichen Kindes sogar mit Gefängnis bestraft. Es mag zwar nicht sonderlich romantisch klingen, aber eine Hochzeit vor der Ausreise, kann viele Dinge im Ausland vereinfachen. Da die Eheurkunde teilweise von der Botschaft oder Konsulaten des Landes, in das man umzieht, beglaubigt werden müssen, sollte man nicht bis auf den letzten Drücker warten.

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Wohnungssuche mit Relocation Service – Tipps & Tricks

Wohnungssuche mit Relocation Service

Viele Unternehmen buchen für neu angekommene Expats einen Relocation Service. Vorteil für den Arbeitgeber ist, dass der Mitarbeiter möglichst viel Zeit für den neuen Job aufbringen kann statt sich mit Behördengängen und Wohnungssuche zu beschäftigen. Der Arbeitnehmer freut sich darüber, dass er Unterstützung für die ersten wichtigen Schritte erhält. Das erleichtert nicht nur den Start, sondern gibt auch Sicherheit. Schließlich hilft jemand mit Erfahrung, dass man nichts Wichtiges übersieht und keine Fehler macht. Eine der Hauptaufgaben für den Relocation Service ist die Unterstützung bei der Wohnungssuche.

Briefing

Meistens steht der Relocation Service für eine begrenzte Anzahl von Arbeitstagen zur Verfügung. Es ist also wichtig, keine Zeit dafür zu verschwenden. Je präziser man definiert, welche Anforderungen, Vorstellungen und Wünsche man im Bezug auf das neue Zuhause hat, desto schneller kann der Relocation Service eine passende Auswahl an Unterkünften finden. Für einen Suchauftrag sind mindestens folgende Informationen erforderlich:

  • Haus oder Wohnung
  • Möbliert oder unmöbliert
  • Miete oder Kauf
  • Größe in Quadratmeter
  • Anzahl Zimmer
  • Anzahl Badezimmer
  • Lage
  • Budget / verfügbare Housing Allowance
  • Anzahl und Art der Stellplätze für Fahrzeuge
  • Qualität der Ausstattung
  • Sonstige Anforderungen
  • Erwartete Mietdauer

Wenn die Miete nicht vom Arbeitgeber gezahlt wird, finden es viele Expats schwierig zu entscheiden, welchen Betrag sie dafür aufwenden möchten bzw. müssen. Als Daumenregel gilt hier: „nicht mehr als ein Drittel des Nettoeinkommens“. Sicherheitshalber solle man diesen Punkt allerdings mit dem Relocation Service genauer besprechen, zumal man den Wohnungsmarkt am neuen Wohnort nicht gut kennt. Voller Euphorie über die neue Lebenssituation im Ausland malen sich viele Expats ein Zuhause aus, das nicht realistisch ist. 400 Quadratmeter Villa mit Pool und 3 Marmorbädern mitten im Stadtzentrum – und das ganze für unter 1000 Euro Monatsmiete – gibt es eben in den wenigsten Großstädten.

Deshalb hilft es zu priorisieren und zu erklären, warum man diese Parameter gewählt hat. Dadurch kann der Relocation Service nach sinnvollen Alternativen suchen, wenn es nicht möglich ist, alle diese Wünsche gleichzeitig zu erfüllen, Darüber hinaus schadet es nicht, wenn man dem Mitarbeiter des Relocation Services etwas über die eigenen Lebensgewohnheiten erzählt. Wie alt sind die Kinder? Kocht man gerne? Hat man oft Gäste? Erwartet man viele Gäste aus der Heimat? Braucht man Platz für Sportgeräte? Entspannt man gerne in der Badewanne?

Besichtigungstag

Auf Basis des Briefings stellt der Relocation Service eine Auswahl von Wohnungen bzw. Häusern zusammen, die aktuell auf dem Markt sind bzw. zur Verfügung stehen. Im Idealfall kommen 10 bis 15 Objekte zusammen, wovon nach einer Vorauswahl durch den Expat maximal sieben übrig bleiben. Dafür organisiert der Relocation Service dann eine Besichtigungstour. Idealerweise finden alle Termine am gleichen Tag statt. Mehr als sieben Besichtigungen sind an einem Tag kaum machbar. Und danach kann man sich sowieso nur an maximal sieben Wohnungen erinnern, ohne sie durcheinander zu bringen. Um die Fülle an Informationen und Eindrücke an diesem Tag für die spätere Entscheidung optimal aufzubereiten, haben sich zwei Maßnahmen als sinnvoll erwiesen:

Notizen

Man stellt vor der Besichtigungstour eine Checkliste oder einen Bewertungsbogen auf und druckt für jede Immobilie ein Exemplar aus. Anforderungen aus dem Briefing sollten ebenso darin zu finden sein wie andere Punkte, die eventuell ausschlaggebend für die Entscheidung sein können: wie ist der Blick aus dem Fenster, wie gemütlich ist das Wohnzimmer, wie laut ist die Umgebung? Dazu kommt noch etwas Platz für Bemerkungen und andere Dinge, die einem während der Besichtigung aufgefallen sind. Jeder Bewertungsbogen erhält eine laufende Nummer:. erste Wochnung, zweite Wohnung, etc. Falls man ein Exposee erhält, schreibt man die gleiche Nummer darauf. So hat man alle wichtigen Informationen zusammengefasst, ohne dass man sie vergessen oder verwechseln kann.

Fotos

Man fotografiert jedes Objekt – idealerweise mit einer Kamera mit Weitwinkelobjektiv (siehe auch: 9 Gadgets, die man als Expat braucht). Dabei geht man nach einem festen Muster vor. Das erste Foto bei jeder Besichtigung ist ein Bild der eigenen Hand, die eine Zahl anzeigt. Ein Finger für die erste Wohnung, zwei Finger für die Zweite und so weiter. Dieses Foto dient als eine Art Registerkarte, trennt die Bilder von verschiedenen Wohnungen und hilft, die Fotos den Bewertungsbögen zuzuordnen. Danach folgt mindestens ein Foto von der Außenansicht der Immobilie und eines der Straße in der sie steht. In der Wohnung fotografiert man dann jeden Raum einmal aus jeder Ecke. Man macht also mindestens vier Bilder pro Zimmer. Dabei achtet man darauf, dass Details wie Steckdosen und Türgriffe gut sichtbar sind. Diese Vorgehensweise hilft, dass man während der Entscheidungsfindung, die Wohnung gedanklich mit seinen Möbeln einrichten kann.

Entscheidung

In der Regel hat man nach der Besichtigungstour nicht sehr viel Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Die Immobilien werden meistens für den Expat reserviert, allerdings verfällt diese Reservierung  nach 24 bis 48 Stunden. Deshalb geht man am Abend nach den Besichtigungen alle Bewertungsbögen und Fotos durch – auch wenn man nach bis zu sieben Besichtigungen ziemlich geschafft ist und keine Lust mehr darauf hat. Ziel ist es, mehr als die Hälfte der angebotenen Objekte auszusortieren oder bereits eine Vorentscheidung zu treffen. Die finale Entscheidung fällt dann, wenn man eine Nacht darüber geschlafen hat und die Wohnung mit Hilfe der Fotos einmal gedanklich mit den eigenen Möbeln eingerichtet hat.

Sollte man sich gegen alle Wohnungen bzw. Häuser entscheiden, wird es schwierig. Denn meistens ist nur ein solcher Besichtigungstag inklusive der Recherche dafür vorgesehen und vom Unternehmen finanziert. Dann muss man entweder auf andere Dienstleistungen, die bezahlt wurden, verzichten, oder das Unternehmen (oder man selbst) zahlt für eine weitere Runde. Wichtig ist dann, exaktes Feedback zu geben. Warum war keine der Optionen die richtige? Was hat gefehlt? Was hat gestört? Wenn das Feedback zu unspezifisch ausfällt – zum Beispiel: „hat mir einfach alles nicht gefallen“ – hat der Relocation Service keine Chance, die Suche in die richtige Richtung umzustellen. Die Vorauswahl würde wieder auf Basis des ursprünglichen Briefings stattfinden, das ja zu keinem Erfolg geführt hat.

Vertragsabwicklung

Hat man sich für ein neues Zuhause entschieden, unterstützt der Relocation Service noch bei der Vertragsgestaltung. Als Expat hat man in dem Land, in das man gerade gezogen ist, ja keine Erfahrung mit Mietverträgen und seinen Fallen. Deshalb sorgt der Relocation Service dafür, dass man nicht übers Ohr gehauen wird. In manchen Ländern ist es zusätzlich notwendig, den Zustand der Wohnung – insbesondere kleine Schäden – vor dem EInzug exakt zu dokumentieren. Die eigenen Fotos reichen dafür nicht aus. Nach dem Auszug kann der Relocation Service dann sicherstellen, dass man die Kaution, die man möglicherweise gezahlt hat, auch wieder zurückbekommt.

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Look & See Trip richtig nutzen

Look & See Trip

Ein Umzug ins Ausland ist ein großer Schritt, in den man sich nicht übereilt stürzen sollte. Deshalb ist ein Look & See Trip ist ein entscheidender Bestandteil der Vorbereitung auf die Zeit im Ausland. Auch wenn man die Umgebung schon von Geschäftsreisen oder Urlauben kennt, sollte man etwa eine Woche am zukünftigen Arbeitsort verbringen. Wichtig ist, dass man diese Zeit weder als Urlaub interpretiert, noch die Zeit nicht im Büro verplempert. Die Investition in einen Look & See Trip muss aktiv genutzt werden.

Je nach Entfernung und Fremdheit der neuem Umgebung sollte der Look & See Trip zwischen 3 Tagen und einer Woche dauern.

Finale Entscheidung

Hauptaufgabe des Look & See Trips ist es eine optimale Grundlage für die endgültige Entscheidung zu schaffen, ob man den Job im Ausland antritt. Stellt sich bei dieser Reise ein schlechtes Bauchgefühl ein, sollte es immer noch möglich sein, sich gegen den Umzug zu entscheiden. Sowohl für Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber ist es besser, wenn eine negative Entscheidung nach dieser relativ geringen Investition fällt. Der Schaden ist dann wesentlich geringer, als wenn man 3 Monate nach dem Umzug in den Sack haut.

Um sich den größtmöglichen Entscheidungsspielraum zu bewahren, ist es wichtig, mit Freunden und Kollegen vor dem Look & See Trip möglichst wenig über den neuen Job zu reden. So ist der Gesichtsverlust im Falle einer negativen Entscheidung relativ gering.

Die Familie entscheidet mit

Die finale Entscheidung sollte gemeinsam mit allen Familienmitgliedern getroffen werden. Gute Arbeitgeber zahlen deshalb den Look & See Trip für die ganze Familie. Leider wird hier gelegentlich an der falschen Stelle gespart. Ehepartner und Kinder müssen sich in der neuen Umgebung ebenso wohlfühlen und nach dem Look & See Trip befragt werden. Wenn die Kinder alt genug sind, sollten sie ein Vetorecht haben.

Erfahrene Personaler interviewen übrigens auch die Ehepartner ihrer Mitarbeiter an, bevor sie eine Entsendung veranlassen.

Neuen Lebensmittelpunkt kennenlernen

Wichtig ist, einen realistischen Eindruck des neuen Lebensmittelpunkts zu bekommen. Deshalb ist es besser die Umgebung mit einem Kollegen oder einem Relocation Service als per Sightseeing Rundfahrt zu erkunden.

Mit welcher Infrastruktur muss man rechnen? In Industrieländern ist das weniger Wichtig, in Schwellenländern kann das allerdings ein Knackpunkt sein. Diese Frage hat auch gewissen Einfluss darauf, mit wieviel Besuch aus der Heimat zu erwarten ist.

Wie sieht das zukünftige Büro aus? Wenn man Kinder hat, stellt sich auch die Frage nach Kindergärten und Schulen. Mit welchem Standard kann man hier rechnen? Das gilt sowohl für die Einrichtung, als auch das pädagogische Konzept.

Es lohnt sich, auch mal in einen Supermarkt zu schauen, um zu wissen, was man dort bekommt und wie die Preise aussehen. Kann man sich das Leben dort, zumindest am Anfang mit nur einem Einkommen, überhaupt leisten? Und gibt es dort meine Lieblingsprodukte oder sollte ich beim Umzug gleich mal einen kleinen Vorrat mitbringen?

Kommt man mit dem Klima zurecht? Natürlich ist es nicht möglich, das Klima ein ganzes Jahr zu testen. Allerdings kann man den Look & See Trip vielleicht in einen Zeitraum legen, der eher schwierige Wetterbedingungen hat: Monsun, Sommerhitze, dunkle Wintertage. Dann hat man das Schlimmste schon einmal gesehen.

Wohnviertel sichten

Im Idealfall hat man am Ende des Look & See Trips eine klare Vorstellung, wo man nach einer Unterkunft suchen wird. „Haus oder Wohnung“ ist eine der ersten Fragen, die man sich beantworten muss. Daraus ergibt sich dann meistens schon eine Vorauswahl an Stadtvierteln für die anstehende Wohnungssuche.

Einkaufsmöglichkeiten, Sport- und Freizeitangebote und die Nähe zu Schulen bzw. Kindergärten können weitere Kriterien sein. Auch die Frage, wie es mit (deutschsprachiger) ärztlicher Versorgung aussieht, kann ausschlaggebend sein. Und natürlich spielt auch die Preissituation eine gewichtige Rolle.

Hat man sich schon auf einige Quartiere festgelegt, sollte man die Strecke schon einmal mit dem Mietwagen oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen – idealerweise zur Rush Hour. Nicht selten reduziert das die Vorauswahl noch einmal.

Wenn genügend Zeit ist, sollte man sich die Wohngegend durchaus auch einmal zu verschiedenen Tageszeiten ansehen. Nach der Dämmerung verändert sich der Charakter eines Viertels oft deutlich.

Freigepäck nutzen

Im Vorfeld des Besuchs, sollte man prüfen, ob es möglich ist, das den einen oder anderen Koffer im Büro oder bei einem Kollegen zu deponieren. Falls das möglich ist, nutzt man auf dem Hinflug sein Freigepäck voll aus. Besonders wenn man sich statt eines Umzugs für das Einlagern des Hausrats entscheidet sollte man kein Kilo Freigepäck verschenken. Neben Kleidung und Schuhen empfiehlt es sich, schon einmal Gegenstände mitzunehmen, die in der Startphase helfen, ein Gefühl von zuhause zu entwickeln. Vor allem für Kinder ist es wichtig, etwas vertrautes zu haben. Deshalb ist es eine gute Idee schon einmal etwas vom Lieblingsspielzeug oder Bilderbücher zu deponieren. Vielleicht passen auch noch ein paar Packungen vom Lieblingsmüsli oder den Lieblingskeksen rein. Aber nur, wenn sichergestellt ist, dass sich kein Ungeziefer dran macht.

Auch das Handgepäck sollte man voll ausnutzen. Am besten geht das mit einem (oder mehreren) Cabin Max Rucksäcken oder Koffern. (siehe auch: 9 Gadgets, die man als Expat braucht)

Zweifelt man während des Look & See Trips, ob man den Job antritt, kann man die Koffer ja wieder mit nach Hause nehmen.

Kollegen, Geschäftspartner treffen

Wenn man schon einmal da ist, bietet es sich an, einige Meetings mit zukünftigen Kollegen und Geschäftspartnern durchzuführen. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass das nicht der Hauptgrund für den Look & See Trip ist. Dashalb ist es zu empfehlen, den Zeitaufwand auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Wenn man den neuen Job angetreten hat, sitzt man ohnehin noch genug in Meetings.

Relocation Service treffen

Sofern der Arbeitgeber einen Relocation Service gebucht hat, ist es empfehlenswert, sich schon einmal mit diesem zu treffen. Dieses erste Treffen schafft nicht nur Vertrauen, sondern ermöglicht es auch, schon einmal Prioritäten für den Relocation Service festzulegen und erste Informationen für die Wohnungssuche zu vermitteln.

Realistischen Blick wahren

Wichtig ist, dass man eine realistische Vorstellung des Alltagslebens am Zielort gewinnt. Der Arbeitgeber wird versuchen, die Umgebung möglichst positiv darzustellen und bucht schon mal ein Luxushotel. Weder das, noch eine gewisse Euphorie, die in dieser Situation vollkommen normal ist ,sollte den Blick trüben.

Nach dem Look & See Trip

Nach der Rückkehr sollte man die Eindrücke ein paar Tage sacken lassen und dann im Gespräch mit der ganzen Familie die finale Entscheidung treffen, ob man sich ins Abenteuer stürzen will. Falls ja, beginnt man schnellstmöglich mit der Umzugsvorbereitung.

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Checkliste: Umzug ins Ausland

Checkliste Umzug ins Ausland

Ein Umzug ins Ausland ist ein Großprojekt. Übersieht man etwas wichtiges, ist der Schaden groß. Diese Checkliste für den Auslandsumzug kann helfen, genau das zu vermeiden.

So früh wie möglich

  • Mit dem Arbeitgeber klären, welche Kosten übernommen werden. Manche Unternehmen managen und zahlen den kompletten Umzug. Andere bieten dem Mitarbeiter eine Pauschale für die Umzugskosten an. Der Fall, dass der Mitarbeiter die Kosten für den Umzug tragen muss, ist eher selten.
  • Umzugsunternehmen bzw. Speditionen suchen. Das Internet, im Firmen-Intranets und bei Freunde sind dafür die besten Informationsquellen. Manche Firmen haben Umzugsunternehmen, mit denen sie bevorzugt zusammenarbeiten.
  • Fristgerecht Mietvertrag kündigen und eventuell einen Nachmieter suchen.
  • Internationalen Führerschein beantragen, falls der im Zielland erforderlich ist
  • 5 Dinge, die man vor dem Umzug wissen muss und Was kostet ein Auslandsumzug lesen.
  • Zweiten Reisepass beantragen (falls erforderlich)
  • Überlegen, ob man das Auto mit umziehen will.

6 – 8 Wochen vor dem Umzugstermin

  • Wert des Umzugsgutes grob überschlagen und überlegen, welcher Betrag im Worst Case versichert sein soll.
  • Bei 5 – 10 Unternehmen Angebote anfragen.
  • Mit 3 – 5 Unternehmen eine Wohnungsbesichtigung durchführen und zur Volumen und Aufwand einschätzen lassen. Bei Pauschalangeboten und Angeboten, die auf einer selbst ausgefüllten Stückliste basieren, ist Vorsicht geboten. Seriöse Anbieter setzen eine Wohnungsbesichtigung voraus und führen bei der Gelegenheit eine kleine Beratung für den Umzug ins Ausland durch.
  • Expat Bücher bestellen und lesen

4 – 6 Wochen vor dem Umzugstermin

  • Umzugsunternehmen und angebotene Versicherungsoptionen auswählen.
  • Vertrag mit dem ausgewählten Unternehmen abschließen. In der
  • Fotos aller relevanten Räume (ggf. plus Fahrräder und Keller) aus verschiedenen Perspektiven an das Umzugsunternehmen mailen. So dokumentiert man, dass die Spedition das komplette Umzugsgut gesehen hat und vermeidet Ärger.
  • Eventuell noch mal zum Zahnarzt gehen und andere regelmäßige Arztbesuche durchführen. Möglicherweise dauert es einige Zeit, bis man im Ausland die richtigen Ärzte gefunden hat.
  • Checkliste: 7 Dinge, die man vor der Ausreise erledigen muss lesen

4 Wochen vor dem Umzugstermin

  • Genauen Umzugstermin festlegen und mit Spedition vereinbaren.
  • Falls nötig: Hotelzimmer für die Nacht nach dem Umzug buchen.
  • Handwerker für Wohnungsrenovierung & Reinigung beauftragen.

1 – 4 Wochen vor dem Umzugstermin

1 Wochen vor dem Umzugstermin

2 – 3 Tage vor dem Umzugstermin

  • Alles aus der Wohnung raus, was nicht versehentlich eingepackt werden darf. Besonders wichtig: Dokumente.
  • Koffer packen.

Am Tag des Umzugs

  • Ruhe bewahren.
  • Nicht im Weg stehen.
  • Dafür sorgen, dass die Möbelpacker bei Kräften bleiben (Essen & Getränke).
  • Plombe am Container nach kompletter Beladung prüfen.
  • Frachtpapiere und Zollerklärung unterschreiben.
  • Bei guter Arbeit ein ordentliches Trinkgeld an die Möbelpacker verteilen.

Nach dem Umzugstermin

  • Wohnung renovieren und reinigen (lassen).
  • Wohnung an den Vermieter übergeben.
  • Dieses seltsame Gefühl von besitzloser Freiheit genießen.
  • Bei der Spedition den Namen des Containerschiffs erfragen, das den eigenen Umzugscontainer transportiert. Mit VesselFinder.com kann man dann nachvollziehen, wo das Schiff gerade ist.
  • Startphase als Expat = erster Schritt zur Scheidung? lesen.
  • In die neue Heimat ausreisen.
  • Kosten beim Arbeitgeber einreichen.